Porters 5 Kräfte – was ist das?

Das Führen eines Unternehmens kann für uns tatsächlich oft eine große Herausforderung sein. Vieles hängt von unserer beruflichen Erfahrung ab. Sicherlich werden sich Unternehmer in Dienstleistungen, Produktion oder Handel besser zurechtfinden, die bereits zuvor geschäftlich tätig waren. Eine nach wie vor gültige Regel besagt, dass ein guter Plan die halbe Miete ist. Im Geschäftsleben handelt es sich dabei um einen guten Geschäftsplan oder sogar mehrere solcher Szenarien. Leider zeigen statistische Daten deutlich, dass Firmeninhaber, aber auch Führungskräfte und Manager oft viele wichtige Entscheidungen basierend auf Intuition treffen. Sollten wir uns jedoch bei der Geschäftsführung von Intuition leiten lassen? Sicher nicht. Schließlich geht es um Geld verdienen und nicht um ein riskantes Spiel. Vor allem sollten wir uns bewusst machen, dass Intuition nichts mit harten Analysen und Zahlen zu tun hat. In vielen Situationen argumentieren Unternehmer, dass sie sich teure Marktforschung nicht leisten können. Daher ist es sinnvoll, die Fünf-Kräfte-Analyse nach Porter zu nutzen. Schließlich ist dies eine effektive Methode, die keine Investitionen erfordert.

5 grundlegende Prinzipien, die für alle Unternehmer wichtig sind

Wie bei solchen Methoden üblich, werden sie von Spezialisten entwickelt. Wie leicht zu erraten ist, stammt die Fünf-Kräfte-Analyse von ihrem Namensgeber. Sie wurde von Michael E. Porter im Jahr 1979 entwickelt. Dieser angesehene Berater, Forscher, Ökonom und Dozent hat viele Strategien entwickelt, die sich mit den Problemen von Unternehmern und der Wirtschaft im weitesten Sinne befassen. In der Praxis handelt es sich also um fünf Faktoren, die eng mit der Umgebung eines bestimmten Unternehmens verbunden sind, das beispielsweise in eine bestimmte Branche einsteigen möchte. Es sind:

  • Die Verhandlungsmacht der Lieferanten.
  • Die Einflusskraft der Käufer.
  • Die Intensität des Wettbewerbs innerhalb einer bestimmten Branche.
  • Die Bedrohung durch neue Wettbewerber.
  • Die Möglichkeit des Auftretens von Ersatzprodukten.

Dies sind die Hauptbedrohungen, die nicht nur Hersteller betreffen und auf jede Branche angewendet werden können. Eine gründliche Analyse des Problems ist entscheidend.

Wo fängt die Geschäftsanalyse an?

Wenn wir uns bereits für die Methode der Fünf-Kräfte-Analyse nach Porter entscheiden, ist es am wichtigsten, den spezifischen Sektor zu definieren, in dem das Unternehmen tätig sein möchte. Hier ist eine klare Unterscheidung von Begriffen entscheidend. Nicht ohne Grund handelt es sich um einen Sektor, da dieser Begriff wesentlich enger gefasst ist als die Branche. Es geht also um eine Gruppe von Wirtschaftseinheiten, die Produkte herstellen, die Substitutionsprodukte sind und den Kunden auf demselben Markt angeboten werden.

Die Sektor-Dynamik

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Dynamik des Sektors. Es geht um die Überprüfung der Wettbewerbsintensität. Es muss geprüft werden, ob Produkte oder Technologien ähnlich sind.

Wettbewerb innerhalb des Sektors

Im Zusammenhang mit dem Wettbewerb muss überprüft werden, welche Marktanteile die Hauptakteure haben und wer sie sind. Auch Marketingaktivitäten und offener Preiswettbewerb spielen eine Rolle. Im Internet findet man eine Vielzahl von Informationen.

Neue Konkurrenten als Bedrohung

Bedrohungen für das Unternehmen können von Akteuren ausgehen, die auf dem Markt auftauchen können. Es werden Eintrittsbarrieren analysiert, d.h. Hindernisse für das Entstehen neuer Unternehmen in der Branche.

Substitute

Auch die Möglichkeit der Einführung von Ersatzdienstleistungen oder -produkten, d.h. Substituten, wird analysiert. In dieser Situation kann die Fachpresse, also spezialisierte Presse, helfen. Dort erfahren wir in der Regel mehr über die neuesten Technologien und Alternativen.

 

Leon Meyer

 

2 Gedanken zu „Porters 5 Kräfte – was ist das?

  • März 6, 2023 um 6:56 pm
    Permalink

    Das funktioniert überraschend gut, wenn man ein Unternehmen führt

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